Auf seiner Jahrestagung in Berlin hat der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) Absatzzahlen seiner Mitgliedsfirmen im ersten Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach gingen im Vorjahresvergleich in der Region D/A/CH 6,6 % an Menge verloren; insgesamt wurden 22,1 Mio. m2 verkauft.
Nach dem Abschluss des Investitionsprogramms der letzten Jahre geht Tilo den nächsten Schritt und organisiert sich zum Februar 2026 neu. Künftig bilden zwei Unternehmen die Kernkompetenzen Produktion, Vermarktung und Entwicklung ab: Die Aufgaben der Tilo GmbH werden zwischen der Tilo Flooring GmbH und der Tilo Holzindustrie GmbH aufgeteilt, beide unter dem Dach der bestehenden Schrattenecker Holding. Der Firmensitz in Lohnsburg und alle gewohnten Ansprechpartner bleiben erhalten.
Die Umsätze des Gardinia Konzerns sind 2024 geringer ausgefallen als im Vorjahr. Laut des im Unternehmensregister veröffentlichten Geschäftsberichts gingen die Einnahmen auf 74,1 Mio. EUR zurück (-2,6 %). Verantwortlich dafür ist die Entwicklung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo die Vorgaben aus 2023 nicht erreicht werden konnten. Preisbereinigt kam es dort insgesamt zu spürbaren Mengenrückgängen, obwohl keine Marktanteile verloren gegangen seien.
Mit einem Umsatzplus von 1,4 % im dritten Quartal 2025 tastet sich der US-amerikanische Bodenbelagshersteller Mohawk langsam an die Werte des Vorjahres heran. Nach neun Monaten belaufen sich die Einnahmen des Konzerns, zu dem in Europa Unilin gehört, auf 8,09 Mrd. USD (6,96 Mrd. EUR, -1,4 %. Im ersten Quartal lag das Minus noch bei 5,7 %, zur Jahresmitte bei 2,8 %.
Per Ende September 2025 meldet Tarkett einen Umsatz von 2,57 Mrd. EUR (+0,3 %). Lediglich im Geschäftsbereich Sportböden ( 914,1 Mio. EUR, +8,4 %) verzeichnete der Hersteller einen signifikanten Zuwachs, in der Region EMEA (659,3 Mio. EUR, +0,9 %) immerhin noch einen leichten. Die Rückgänge in CIS/APAC/Südamerika (392,8 Mio. EUR, -1,5 %) und vor allem in Nordamerika (603,2 Mio. EUR, -9,3 %) haben diese jedoch nahezu egalisiert.
Der Aufwärtstrend bei den Auftragseingängen im Hochbau für das Bauhauptgewerbe hält an. Laut Statistischem Bundesamt lag im August 2025 das Plus zum Vorjahresmonat real und kalenderbereinigt bei 9,2 %.
Busch & Brunner, ein Großhandelsunternehmen für Farben und Lacke, WDVS, Werkzeuge, Tapeten und Bodenbeläge mit Sitz in Petersaurach-Wicklesgreuth, wird mehrheitlich von der DAW-Gruppe (Ober-Ramstadt) übernommen. Die Caparol-Mutter hat beim Bundeskartellamt die Übernahme und damit die alleinige Kontrolle beantragt.
Der Schweizer Zementkonzern hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme des deutschen Baustoffherstellers Xella unterzeichnet; der Kaufpreis beträgt 1,85 Mrd. EUR. Dadurch soll das Angebot an Bau- und Dämmsystemen für Wände ausgebaut und der wachsende europäische Markt für Gebäudesanierungen erschlossen werden. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen.
Der niederländische Möbelstoffgroßhändler Keymer ist zahlungsunfähig. Das Gericht in 's-Gravenhage hat das Unternehmen mit Sitz in Almere am 22. Oktober 2025 für insolvent erklärt (AZ F.09/25/350). Als Insolvenzverwalterin fungiert Rowie Florijn von der Kanzlei Holla Poelman Van Leeuwen in Utrecht.
Die MEG Maler Einkauf Gruppe hat für das Jahr 2024 zwar ein Umsatzplus ausgewiesen. Dies resultiert jedoch aus der Übernahme des Malergroßhandels Maler-Einkauf Paderborn zum 1. Dezember 2023, ohne die der Umsatz zurückgegangen wäre. Nach den Zahlen aus dem Unternehmensregister belief sich der Konzernumsatz 2024 auf 200,9 Mio. EUR (+4,5 %). Der Rohertrag stieg um 8,8 % auf 73,2 Mio. EUR, die Rohertragsmarge um 1,5 Prozentpunkte auf 36,5 %.